Prinzipen bei der Zertifizierung von forstlichem Vermehrungsgut durch den FfV.

Motivation aller an der Zertifizierung Beteiligter ist § 1 FoVG und die Regeln von PEFC und FSC.

Transparenz – einfaches Verfahren.
Neutralität durch wirtschaftliche Unabhängigkeit.
Einfache Anwendung in der Praxis bei minimalen Kosten.
Sicherheit stets auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft.
Marktoffenheit– kein Ausschluss von Marktteilnehmern.
Anwendung von Genmarkern.

Mit Hilfe von Genmarkern ist eine Abstammungsanalyse möglich. Das Verfahren basiert auf Rückstellproben, die an verschiedenen Stellen des Produktionsprozesses genommen werden.

Bei Analysen zur Feststellung der Abstammung wird die Häufigkeit des Auftretens verschiedener genetischer Merkmale (Erbanlagen) ermittelt. Diese Häufigkeiten variieren in Abhängigkeit vom Ernteort (Bestand), von der Anzahl der Bäume, die überhaupt geblüht haben und von der Anzahl der beernteten Bäume.

Das Ergebnis ist ein charakteristisches Häufigkeitsprofil der Erbanlagen in der Partie. Werden bei Überprüfungen Erbanlagen im Saatgut vorgefunden, die nicht im Erntebestand (Referenzprobe) vorkommen, so muss die Abstammung angezweifelt werden.

Zuletzt geändert am 7. August 2017