Anleitung zur Probeziehung an Forstpflanzen

Die Ziehung von repräsentativen Stichproben ist generell nicht einfach. Durch unsachgemäße Probennahmen können Fehler entstehen, welche die Aussagekraft der kostenintensiven Untersuchungen mindern. Daher ist Folgendes zu beachten:

  1. Die Proben müssen die gesamte gelieferte Partie repräsentieren, nehmen Sie bitte Proben aus vielen verschiedenen Bunden einer Partie.
  2. Nehmen Sie nur einen einzigen Zweig / Pflanze. Nehmen Sie bitte insgesamt Proben von ca. 100 verschiedenen Pflanzen.
  3. Achten Sie auf ausreichende Feuchtigkeit: Geben Sie feuchtes – nicht nasses – Zeitungspapier mit den Proben in einen Plastikbeutel und verschließen diesen so, dass kein Wasser auslaufen kann.
  4. Achten Sie darauf, dass die Proben umgehend und frisch im Labor ankommen. Senden Sie uns diese Montag bis Mittwoch per DHL-Express oder UPS – bitte keine Billiganbieter beauftragen. Wenn die Proben am Donnerstag oder Freitag gezogen werden, so können Sie diese ohne Weiteres fertig verpackt in einem normalen Kühlschrank bei ca. + 5°C über das Wochenende lagern.
  5. Fertigen Sie ein aussagekräftiges Protokoll an. Verwenden Sie dazu bitte den vorbereiteten Bogen (unter  Downloads). Bitte beachten Sie, dass bei der Probenahme auch ein Mitarbeiter der Baumschule anwesend / beteiligt ist und das Protokoll unterschreibt (Vier-Augen-Prinzip).
  6. Vertreter des Forstbetriebes und der Baumschule verpacken das Paket gemeinsam und unterschreiben beide mit einem wasserfesten Filzstift (z.B. Edding 3000) auf dem Paketband, so dass ein nachträgliches Öffnen auffallen würde. Der Versand kann dann sowohl durch den Forstbetrieb als auch durch die Baumschule erfolgen.
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Zuletzt geändert am 7. August 2017